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Samstag, 7. April 2012

Cité von Carcassonne

Trebes am Kanal du Midi. Der Campingplatz liegt direkt am Fluss „Aude“. Trebes ist ein Ort mit 7.000 Einwohnern und liegt zwischen dem Fluss Aude und dem Kanal du Midi. Nach dem wir den Wohnwagen gut abgestellt haben und uns gestärkt haben, machen wir noch einen Spaziergang zum Kanalhafen. Bei der Schleuse (3 Kammern) schauen wir beim Schleusen zu.

Mit dem Auto fahren wir zum Parkplatz unterhalb der Festungsstadt (Parkgebühr 4,60 Euro). Der Eintritt in die Festungsstadt ist frei. Die Größe der Festung (Cité von Carcassonne) ist beeindruckend. Cité ist eine mittelalterliche Festung, sie liegt auf einem Hügel der Altstadt von Carcassonne im Süden Frankreichs. Von außen wirkt die Festung wie eine Burg aus Grimms Märchen. Innen geht es sehr lebendig zu. Viele Geschäfte, Hotels und Restaurants gibt es in den vielen engen Gassen. Das Angebot ist sehr vielseitig und verlockend. Wir wandern durch die Gassen und bewundern die Häuser und Mauern aus vergangenen Zeiten. Anschließend fahren wir von der Festung in die Stadt und parken am Kanalhafen. Als erstes schauen wir einigen Schiffen beim Schleusen zu. Dann bummeln wir durch die Geschäftsstraße der Stadt bis zum alten Brücke. Von dort haben wir einen tollen Blick auf die Festung.

Sonntag, 17. April 2011

wieder in Deutschland

Von Bourg-en-Bresse nach Bad Bellingen
Der Weg durch Frankreich ist eine schöne und interessante Strecke. Wir fahren keine Mautstrecken, sondern Landstraße. Da geht es durch die Stadt und Dörfer und wir bekommen viel zu sehen. Die Straßen sind überweigend gut ausgebaut, oft sind es auch vierspurige Straßen. Überall grünt und blüht es: Flieder, Bauregen, Kastanien, Obstbäume, Tulpen, Osterglocken und und und….. Besonders gut gefällt uns die Strecke an der Doubs vorbei. Der Doubs ist ein französisch-schweizerischer Fluss, er ist 453km lang und schlängelt sich durch den Osten Frankreichs. In Deutschland fahren wir nach Bad Bellingen auf den Campingplatz „Lug ins Land“. Hier stehen wir angekuppelt, denn morgen geht es gleich weiter bis Kirchheim bei Kassel.

Samstag, 16. April 2011

Stadtbesichtigung Bourg-en-Bresse

Bourg-en-Bresse ist eine typische französische Stadt mit vielen alten Häusern mit netten Geschäften und Bistros. Das Huhn oder die Hühner spielen für Bourg-en-Bresse eine große Rolle, hier gibt es Hühner mit blauen Beinen.
„Bressehuhn ist die kontrollierte Herkunftsbezeichnung (AOC) für eine Hühnerrasse, welche aus der Region Bresse nordöstlich von Lyon, gelegen zwischen Jura und Saône, stammt. Auffällig sind die blauen Beine des Tieres. Zusammen mit dem weißen Gefieder und seinem roten Kamm ergeben sich die Nationalfarben Frankreichs. Ein Bressehuhn ist stets ein Freilandhuhn, es wird auf 10 m² pro Tier ausschließlich mit regional angebautem Mais oder Buchweizen gefüttert und direkt beim Züchter geschlachtet. Der enorme Platzbedarf, die teure Ernährung und das Mindestschlachtalter von 4 Monaten schlagen sich im Preis nieder. Kurz vor der Schlachtung wird 10 bis 15 Tage eine Hühnermast bei Dunkelheit durchgeführt und Milch zugefüttert. Ein echtes Bressehuhn trägt beim Verkauf ein blau-weiß-rotes Gütesiegel und darf in Deutschland, entgegen den Bestimmungen für deutsches Geflügel, auch mit Kopf und Füßen verkauft werden.“ (Quelle Wikipedia)
Überall in der Stadt findet man das Huhn abgebildet oder auch als Figuren. Und das nicht nur zur Osterzeit. Ganz besonders fällt uns die Kirche auf, Notre-Dame = die Marienkirche in Bourg-en-Bresse. Sie steht leider nicht frei, die umliegenden Häuser stehen dicht gedrängt um die Kirche. So muss man schon genau hinsehen, sonst wird sie trotz ihrer Größe übersehen. Gebaut wurde sie von 1505 -1669. Innen gefallen uns die bunten Fenster. Ein Fenster, dass 1530 von der Zunft der Gerber und Schuster von Bourg geschenkt wurde, hat als einziges die Revolution überlebt. Aber auch die neueren Fenster zaubern ein tolles Licht in die riesige Kirche.

Freitag, 15. April 2011

Bourg-en-Bresse

Wir sind in Bourg-en-Bresse angekommen (260km). Auf dem Campingplatz (Munizipal) finden wir einen tollen Stellplatz, Wohnwagen und Auto stehen auf festem Boden und wir sitzen im grünen Gras. Hier bleiben wir 2 Tage und schauen uns die Stadt an. Der Campingplatz liegt mitten in der Stadt (trotzdem ruhig) und so können wir zu Fuß in die Stadt gehen.

Beziers nach Baix

Donnerstag, 14. April 2011

Um 11.20 Uhr verlassen wir Colombiers. Frankreich zeigt sich von seiner schönsten Seite. Die Sonne scheint von einem blauen Himmel, vereinzelt sieht man ein paar weiße Wolken. Das frische Grün der Bäume leuchtet im Sonnenschein. Die Weinstöcke haben erste Blätter in einer zart grünen Farbe. Die Platanenalleen bilden über uns ein grünes Dach, überall an den Wegen blühen die Wildkräuter und die Rapsfelder leuchten in einem kräftigen Gelb. Südfrankreich ist eine Reise wert, schade, dass wir nur noch so wenig Zeit für diese Gegend haben. Wir fahren durchs Rhonetal und unser Ziel liegt am Rande der Ardeche zwischen Montepilmar und Valence. Der Campingplatz „Le Merle Roux“ am Berg Le Chapelet ist terrassenartig angelegt. Er hat seinen Namen von den beiden Flüsschen le Merle und le Roux, die ganz in der Nähe sind. Kurz vor dem Campingplatz läuft uns plötzlich ein Reh vors Auto. Uwe bremst stark ab, das Reh bleibt mitten auf der Fahrbahn stehen und läuft dann wieder zurück. Glück gehabt!

Mittwoch, 13. April 2011

Beziers und die Schleusentreppe

Ausflug nach Beziers und Besichtigung der Schleusen vom Canal du Midi
Beziers liegt nur wenige km von Colombiers entfernt, ebenso die Schleusentreppe Fonseranes. Unser erstes Ziel ist die Schleusentreppe, sie liegt am Fuße der Stadt Beziers. Die Schleusentreppe ist das spektakulärste Bauwerk des Canal du Midi. Es sind 9 Schleusen und es wird einen Höhenunterschied von 21,5 überwunden. 7 Schleusen sind heute noch im Einsatz.

Der Canal du Midi wurde in 14 Jahren mit viel technischem Erfindungsgeist gebaut. Der Bauherr Pierre-Paul Riquet erlebte die feierliche Eröffnung nicht mehr, er starb völlig erschöpft und verschuldet wenige Monate vor der großen Feier.
Gleich neben der Schleusentreppe sieht man noch das neuere Schiffshebewerk (1983), es ist schon lange außer Betrieb (2001).Das Hebewerk funktionierte mit einem Schrägaufzug mit Nassförderung, aber anstelle eines Trogs wurde ein Wasserkeil verwendet.

Von hier fahren wir zur Kanalbrücke, sie wurde 1858 gebaut. Sie ist 28m breit und 240m lang. In 12m Höhe überqueren nun die Schiffe den Fluss Orb. Im nahe gelegenen Port Neuf ist alles ruhig und still, die Saison hat noch nicht begonnen.

Innerhalb der Stadtmauer von Beziers suchen wir uns einen Parkplatz und erwandern dann die Stadt. Es gefällt uns sehr gut hier in Beziers. Nette kleine Gassen, viele Plätze und überall gibt es Cafes und Bistros. Vor dem Theater gibt es leider eine große Baustelle und so können wir die große Esplanade nicht richtig genießen.

Aber einen Cappuccino in der Sonne auf einem schönen Place genießen wir um so mehr.

Von Blanes nach Beziers

Dienstag, 12. April 2011

Wir sagen Blanes und dem Mittelmeer Adios und fahren um 11.00 Uhr Richtung Grenze. Bei schönstem Sommerwetter fällt uns der Abschied sehr schwer. Aber es nutzt nichts, wir müssen nach Hause, die „Plicht“ ruft. Die Pyrenäen liegen im Sonnenschein und auf den Gipfeln leuchtet der Schnee. Aber auf unserer Route haben wir freie Fahrt und wir kommen gut über die Berge. Frankreich begrüßt uns mit viel Sonne und starkem Wind. Unser Ziel Colombiers liegt kurz vor Beziers und kurz vor dem Ziel wird es noch mal richtig eng. Im Dorf Colombiers müssen wir durch enge Gassen und über eine kleine Brücke vom Canal du Midi, erst dann finden wir die Einfahrt zum Campingplatz. Kurz vor 15.00 Uhr steht unser Wohnwagen auf einem grünen Stellplatz. Nach einem Kaffee mit Kuchen wandern wir zum Canal du Midi und ins Dorf Colombiers. Ganz idyllisch zeigt sich der Canal. Einige Schiffe sind schon auf dem Kanal unterwegs. In Colombiers gibt es einen kleinen Hafen, er ist bereits mit Leben gefüllt ist.

Sonntag, 4. April 2010

Bourg-en-Bresse

Von Avignon geht es nach Bourg-en-Bresse, heute ist nicht viel Verkehr auf den Straßen. In diesem Jahr reisen wir mit der Mandelblüte oder Obstblüte Richtung Heimat.
Von Heimreise Bourg-en-Bresse

Wir kommen schnell voran und sind gegen 16:00 Uhr auf dem Campingplatz in Bourg-en-Bresse. (304 km) Der Campingplatz ist sehr schön und er liegt direkt an der Strecke.
Von Heimreise Bourg-en-Bresse

Campingplatz Bourg-en-Bresse: Kiesplatz, sehr sauber, moderne Sanitärgebäude, kleiner Imbiss, kostenloser W-lan Zugang (nur die ersten Plätze)
- Gebühr: 15,-- Euro
- Gefahrene Strecke: 304km

Für die Zukunft werden wir uns diesen Platz merken, leider öffnet der Platz erst am 1.April und daher kommt er für die Hinreise nicht in Frage.

Stadtbummel Avignon

Samstag, 3. April 2010

Nach einem gemütlichen Frühstück mit Fernsehübertragung des Formel 1 Qualifying (GP von Malaysia) spazieren wir über die Brücke nach Avignon. Heute ist es bewölkt, aber trocken und nicht so kalt wie beim letzten Besuch. Wir bummeln durch die alte Stadt, hier gefällt es uns sehr gut. Das ist Frankreich, fast wie in Paris fühlt man sich hier. Viele kleine Geschäfte in engen Gassen, herrliche Plätze mit vielen Cafés und überall sitzt man draußen und genießt den Frühling.
Morgen fahren wir auf einen kleinen Campingplatz in Bourg-en-Bresse, ungefähr 60 km nördlich von Lyon.