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Dienstag, 5. April 2011

Kulturstadt in Valencia

Samstag, 2.4.2011
Kaddy und Tim fliegen wieder nach Hause und wir fahren zur Stadt der Künste und Wissenschaften in Valencia: Ciudad de las Artes y de las Ciencias .

Weil der Fluss Turia immer wieder für Überschwemmungen sorgte, leitete die Stadt den Fluss um die Stadt und legte im alten Flussbett einen Freizeitpark an. Und in diesem Flussbett wurde auch die moderne Stadt der Künste und Wissenschaft gebaut. 10km ist das Areal und es ist eine Oase mitten in der Stadt. Der Architekt Santiago Calatrava baute 1991 diese Kulturstadt, sie besteht aus dem ozeanographischen Themenpark mit einem IMAX-3D-Kino „L´Oceanogràfic“, einem Planetarium „Hemispheric“ und einem Wissenschaftsmuseum „Museu de les Ciencies Príncipe Felipe“ und dem Operhaus und Musikpalast „Palau de les Arts Reina Sofía“. Außerdem gibt es viele Restaurants und eine tolle Parkanlage.
Beim nächsten Besuch werden wir uns diese Anlage mal genauer anschauen.

Sonntag, 3. April 2011

Nachtrag Torrevieja - Valencia

Freitag, 1. April 2011
Besichtigung Valencia
Nach dem gemeinsamen Frühstück (vor dem Wohnwagen im Sonnenschein) fahren wir zur Stadtbesichtigung nach Valencia. Das Auto stellen wir in einer Parkgarage ab und laufen dann durch die Stadt. Die Besichtigung beginnen wir am Nordbahnhof, mit einer sehr schönen Eingangshalle (Jugendstil).
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Von hier laufen wir zum Place Ayuntamiento (Rathausplatz), das alte Rathaus bewundern wir und das Fernmeldemuseum. Der Platz ist als Park angelegt und hat einen großen Springbrunnen. Weiter geht es durch die Altstadt, in den kleinen Gassen werden Korbwaren angeboten und Holzmöbel.

Nächstes Ziel ist die Markthalle „ Mercat Central“, sie wurde 1928 im spanischen Jugendstil gebaut. Reichlich verziert mit vielen Kacheln und bunt bemalten Fenstern ist sie schon als Gebäude sehenswert. Licht fällt durch eine riesige zentrale Kuppel in die Halle, in der es ein großes Angebot an Obst, Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchte gibt.

Gleich gegenüber besichtigen wir die Seidenbörse, ein im 15. Jahrhundert gebaute Säulenhalle. Die gedrehten Säulen wirken wie Palmen, die mit ihren Palmwedeln die Decke stützen.

Nach einer kleinen Stärkung laufen wir über das Pflaster des schönsten Platzes von Valencia, Place de la Virgen. Dieser Platz liegt hinter der der Kathedrale und ist besonders beliebt unter den Studenten. Hier trifft man sich und genießt das Leben. In der Mitte sprudelt ein Springbrunnen mit einer Bronzefigur des Flussgottes Turia. Rund um den Platz haben die Cafés und Restaurants die Stühle rausgestellt und die Menschen genießen die Sonne.


Donnerstag, 31. März 2011
Von Calpe nach Valencia (Albufera)
Wir fahren mit dem Wohnwagen von Calpe nach Pinedo auf den Campingplatz „Coll Vert“ im Naturpark Albufera. Der Campingplatz liegt nur wenige Kilometer vor Valencia. Kaddy und Tim fahren mit dem Mietauto eine andere Strecke als wir, sie nehmen den Weg durch die Berge nach Valencia. Dort suchen sie sich ein Hotel und kommen dann zum Campingplatz.


Dienstag, 29. März 2011
Besuch von Kaddy und Tim
Heute stehen plötzlich Kaddy und Tim auf dem Campingplatz. Wir freuen uns und sind völlig sprachlos. Die Überraschung ist den Beiden gelungen. Zusammen erkunden wir die Stadt Calpe, besonders interessant ist der Hafen mit der Fischauktion. Anschließend suchen wir ein Hotel für die Beiden.
Am nächsten Tag ist Stadtbummel und Faulenzen angesagt.



Montag, 28. März 2011
Torrevieja nach Calpe
Heute geht es nach Calpe, ca 130km Richtung Norden. Schon von weitem sehen wir den markten Felsen von Calpe. Die große Felsnase heißt „Ifach“, oder wie die Spanier sagen: Peyal d´ifach“. Er ist 332m hoch und ist das Wahrzeichen von Calpe. Und dieses Wahrzeichen können wir auch von unserem Campingplatz aus sehen. Der Platz ist neu und super gepflegt. Wir richten uns ein und gehen dann zu Fuß in die Stadt. Calpe hat eine schöne Promenade und viele nette Cafés.

Dienstag, 15. März 2011

Ausflug nach Torrevieja

Für die Stadt Torrevieja spielen Salz und Meer eine große Rolle. Die Stadt liegt eingebettet zwischen dem Mittelmeer und zwei großen Salzlagunen, eine ist rosa und die andere ist grün. Die Salzlagunen sind ein Naturschutzpark mit einem riesigen biologischen Reichtum. 14 km Küste mit vielen Stränden und Buchten gehören zu Torrevieja.

Bella Lola

In der Stadt führt eine Promenade an den interessanten Strandabschnitten vorbei. Es wechseln sich felsige und sandige Strände ab und die Stadt hat viele Bänke direkt auf die Felsen gesetzt. An sonnigen Tagen bestimmt ein beliebter Sitzplatz, man wird öfter bei Wellengang von der Gischt geduscht.


In der Stadt am Plaza de la Constitucion (Platz der Verfassung) steht die Kirche der Unbefleckten Empfängnis, sie wurde 1789 erbaut und teilweise nach einem Erdbeben im Jahre 1829 mit Quadersteinen vom ehemaligen Wachturm der Salzlager erneuert.

Donnerstag, 10. März 2011

Guardamar del Segura

Nach 16 Tagen auf dem Campingplatz Benisol reisen wir heute wieder weiter Richtung Süden. Die Strecke ist nur ca. 80km und führt uns erst mal nach Alicante. Kurz hinter Alicante biegen wir ab nach Santa Pola. Zwischen Santa Pola und Guardamar sehen wir viele Salinen und ich entdeckte Flamingos.

Guardamar liegt an der Mündung des Rio Segura und noch im Gebiet von Valencia Land. Den Campingplatz Marjal haben wir uns ausgesucht und wir finden auch noch einen Platz. Nach uns kommt noch ein Wohnmobil und dann ist der gesamte Campingplatz belegt. Glück gehabt! Nach dem Einparken und ausrichten machen wir einen kleinen Spaziergang am Rio Segura vorbei. In den Fluss münden viele Ent- oder Bewässerungsgräben. Es ist erschreckend wie viel Müll im Fluss schwimmt und dann ist auch noch der meiste Müll aus Plastik. Der Umweltschutz ist in vielen Teilen von Spanien noch ein Fremdwort

Montag, 7. März 2011

Ausflug nach Guadalest

Wir fahren in die Berge und wir wollen dort das Bergdorf El Castell de Guadalest besuchen.
Auf Felsen gebaut

Gleich hinter dem Ortseingangsschild finden wir einen großen Parkplatz und gehen dann Richtung Altstadt Arrabal.
Himmelfahrtskirche “Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Asunción”.
Himmelfahrtskirche

Durch eine Felsspalte erreichen wir das Burgviertel der Altstadt.
Stausee Embalse de Guadalest

Friedhof von Guadalest
Friedhof auf der Burg San José

Auf der Fahrt zurück sehen wir die vielen Obsthaine, hier werden vor allem Nisperos (Mispeln) angebaut. Leider sind die meisten Haine mit Planen abgedeckt und verunstalten so die tolle Ansicht dieser Gegend.
Kurz vor Callosa D'en Sarrià

Mehr zu Guadalest auf meiner Site bei Suite101.de Bergdorf mit Charme


Alle Fotos von Guadalest:

Donnerstag, 10. Februar 2011

Ausflug nach Gandia

Donnerstag, 10. Feb. 2011
Ausflug nach Gandia
Gandia ist eine Stadt mit 70.000 Einwohnern, sie liegt in der Region Valencia. Gandia ist die Hauptstadt des Gebiets La Safor. Folgt man der Beschilderung kurz vor Gandia muss man sich entscheiden, ob man die Stadt oder den Hafen besuchen will. Um den Hafen herum hat sich ein touristisches Zentrum gebildet und lohnt einen Besuch.
Album Valencia Land

Direkt am Yachthafen erstrecken sich rechts und links mind. 5 Kilometer Strand. Die lange und gepflegte Strandpromenade begrenzt den Strand zum Stadtteil Grau de Gandia, wie der Hafen in der Landessprache (valencianisch) heißt.

Alle Bilder vom Valencia Land:


Ein wenig zur Sprache in Spanien:
Valencianisch wird ebenso wie spanisch, in drei Regionen im autonomen Valencia Land gesprochen, es ist dem katalanischen ähnlich, ist aber kein Dialekt. Die spanische Regierung hat allerdings nur die katalanische Sprache als eigenständige Sprache anerkannt, dass hat die Valencianer sehr verärgert. Die Regierung hat damit offiziell eine Sprache abgeschafft. In diesem Streit war Valencia dem starken Nachbarn Barcelona unterlegen. Viele Hinweis- und Verkehrsschildern in Katalonien, wie auch hier in Valencia, sind zweisprachig. Das valencianische Wort Grau bedeutet Hafen, spanisch heißt Hafen: Puerto. Uns ist unverständlich wie sich dieses Sprachgewirr in Spanien noch behaupten kann. Studenten aus Andalusien können den Vorträgen an der Uni in Barcelona nicht folgen, weil sie in katalanischer Sprache gehalten werden, denn in Katalonien ist katalanisch die Amtssprache.